Wofür ich stehe.

Wir fördern jedes Kind 

In einer reichen Stadt wie Hannover ist jedes vierte Kind arm. Das kann ich nicht akzeptieren, gerade weil ich selbst aus einer armen Familie komme und weiß, was es bedeutet, wenn der Strom abgestellt wird, weil die Rechnungen nicht mehr bezahlt werden können. Der Schlüssel, um den sozialen Aufstieg unabhängig vom Einkommen der Eltern zu ermöglichen, heißt Bildung. Bildung ermöglicht Aufstieg – und Integration. Das ist besonders wichtig in einer Stadt, in der jedes zweite Kind einen Migrationshintergrund hat. Ich will, dass kein Kind mehr ohne Schulabschluss die Schule beendet.

Armut entsteht auch durch die steigenden Mietpreise. Auf dem Wohnungsmarkt erleben wir ein Marktversagen. Private Investoren bauen fast nur Luxus-Wohnungen, die sich eine Familie mit einem durchschnittlichen Einkommen nicht leisten kann. Wir brauchen mehr bezahlbaren Wohnraum, für Familien, für ältere Menschen, für alle.

Wir investieren in Hannovers Zukunft

Nicht erst seitdem ich meine Doktorarbeit über kommunale Finanzen am Beispiel der Stadt Hannover geschrieben habe, widme ich mich der Finanzpolitik. Als Kämmerer der Stadt Hannover war es mir immer wichtig, dass wir die laufenden Ausgaben im Griff behalten. Zu Investitionen in die Zukunft unserer Stadt aber müssen wir immer bereit sein: Wir müssen in Bildung investieren, nicht nur ausreichend Kita-Plätze finanzieren, sondern auch eine hohe Betreuungsqualität ermöglichen. Wir müssen in den Wohnungsbau investieren, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Und wir müssen eine gute Infrastruktur gewährleisten und da Radwege ausbauen, wo noch Lücken geschlossen werden müssen.

Wir schaffen gutes Klima

Wir alle sind es unseren Kindern und Enkelkindern schuldig, Klimaschutz zu leben. Ganz privat und persönlich, im Alltag. Ich habe deswegen weder dienstlich noch privat ein Auto. Ich benutze den öffentlichen Nahverkehr und gehe viel zu Fuß.

Natürlich habe ich aber auch volles Verständnis für jede/n, der nicht auf ihr oder sein Auto verzichten kann oder will. Ein Oberbürgermeister sollte die Einwohner nicht durch Maßnahmen gängeln, die schließlich kaum dem Umweltschutz zu Gute kommen. Viel wichtiger ist der Ausbau der Elektromobilität und Investitionen in die Energiewende. Auch eine datenbasierte Verkehrssteuerung trägt zum Klimaschutz bei.