„Ich bin davon überzeugt, dass wir es unseren Kindern und Enkelkindern schuldig sind, Klimaschutz zu leben. Ganz privat und persönlich, im Alltag. Ich habe deswegen weder dienstlich noch privat ein Auto. Ich benutze den öffentlichen Nahverkehr oder gehe einfach zu Fuß. Natürlich habe ich aber auch volles Verständnis für alle, die nicht auf ihr Auto verzichten können oder wollen. Dass wir die Ziele des städtischen Klimaschutzprogramms nach derzeitiger Einschätzung in Hannover nicht erreichen werden, kann ich aber nicht akzeptieren.“

Wir setzen auf die Energie- und Wärmewende.
Die wichtigste Maßnahme, um die städtischen Klimaschutzziele zu erreichen, ist die konsequente Umstellung auf Erneuerbare Energien. Wir brauchen aber auch eine „Grüne Fernwärme“, wenn wir den Klimaschutz in Hannover ernst meinen. Dafür werde ich mich als Oberbürgermeister einsetzen:

  • Wir werden mindestens einen Block des Kohlekraftwerks in Stöcken auf Biomasse umstellen – ein in ganz Deutschland einmaliger Schritt, der mind. 600.000 Tonnen CO2 im Jahr einsparen wird.
  • Wir werden die Erzeugung von Windenenergie bei enercity ausbauen und die Anschaffung privater Solaranlagen gezielt fördern.
  • Wir setzen quartierbezogene Anreize zum Austausch von Ölheizungen und alten Gasthermen und werden ein Sonderprogramm zur energetischen Sanierung von Altbauten auflegen.

Wir fördern die Alternativen zum Auto.

Wir wollen den Verkehr in der Stadt reduzieren. Aber wirksamer als die Hannoveranerinnen und Hannoveraner zu gängeln ist es, die Alternativen zum Auto – ÖPNV, Rad- und Fußverkehr – zu einer echten Alternative ohne Einschränkungen zu machen. Als Oberbürgermeister werde ich deswegen folgende Maßnahmen umsetzen:

  • Wir fördern das Fahrradfahren – durch den Ausbau eines durchgängigen Radwegenetzes, durch eine Verbesserung des Zustands der Radwege und eine einheitliche und au ällige Markierung der Radwege. Wir brauchen aber auch mehr Abstellanlagen für Fahrräder in den Wohnquartieren.
  • Wir fördern den Fußverkehr – und entwickeln die Stadt aus Sicht der FußgängerInnen weiter, indem wir die Wartezeiten an der Ampel für FußgängerInnen reduzieren und ein Aktionsprogramm für mehr Sicherheit für VerkehrsteilnehmerInnen ohne Knautschzone ins Leben rufen.
  • Wir fördern den Öffentlichen Nahverkehr, indem wir die Linie 10 zum Bismarckbahnhof verlängern und die Linie 17 zum Hanomaggelände führen sowie den ÖPNV stärker mit alternativen Verkehrsmitteln vernetzen, z.B. mit E-Bikes, Carsharing und Taxis.

Wir machen Hannover zu Hauptstadt der E-Mobilität.

Neben der Förderung der Alternativen zum Auto müssen wir die Umstellung auf E-Mobilität
und auch eine bessere Steuerung des motorisierten Individualverkehrs vorantreiben. Als Oberbürgermeister werde ich deswegen folgende Maßnahmen ergreifen:

  • Wir machen Hannover zur Hauptstadt der Elektromobilität, indem wir eine flächendeckende Ladeinfrastruktur schaffen.
  • Wir rufen ein Programm zur „Smart City Hannover“ ins Leben, um eine optimale Verkehrsteuerung des Straßenverkehrs zu entwickeln und zu erproben.