Maschseefest: Anwohnerinnen und Anwohner wirksam vor Verkehrsbelastungen schützen

Eine räumliche oder zeitliche Einschränkung des Maschseefestes, wie sie derzeit in Hannover diskutiert wird, lehnt Marc Hansmann, Kandidat der SPD für die Oberbürgermeisterwahl, entschieden ab. „In den letzten Jahren ist viel für die Vielfalt und Qualität des Festes getan worden – das konnte man im vergangenen Jahr auch, aber nicht nur am Nordufer beobachten. Eine zeitliche Einschränkung wäre angesichts der Besucherrekorde daher der völlig falsche Weg.“ Besser sei es, die Anwohner/innen im Maschseeviertel wirksam vor dem Verkehr zu schützen. Besucherinnen und Besuchern, die mit dem Auto anreisen, sollte die Stadt alternative Zufahrts- und Parkmöglichkeiten anbieten, so Marc Hansmann. Konkret schlägt er drei Maßnahmen vor, um die Verkehrslage an den Festtagen in den Griff zu bekommen:

  1. Das Maschseeviertel muss an den besonders frequentierten Tagen von Donnerstag bis Sonntag vor Verkehr und Parkplatzsuchenden geschützt werden: „An diesen Tagen sollten nur noch Anwohnerinnen und Anwohner sowie der Lieferverkehr hineinfahren dürfen“, so Hansmann. Dies sollte durch mit Ordnern besetzte Einlasssperren an den Einmündungen an der Hildesheimer Straße, im Süden der Schützenallee, an der Willy Brandt-Allee und an der Culemannstraße sowie mit einer Sperrung am Hotel Courtyard durchgesetzt werden.
  2. Ab Freitagmittag sollte bis einschließlich des Samstagabends das gesamte Rudolf-von-Bennigsen-Ufer für Autos gesperrt werden. Passant/innen und Fahrradfahrer/innen hätten dann Vorfahrt. Lediglich Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften sollte die Durchfahrt erlaubt sein.
  3. „Besucherinnen und Besucher, die mit dem Auto anreisen, brauchen aber auch eine Alternative“, betont Marc Hansmann. So könnte die Stadt den auswärtigen Besucher/innen, die nicht mehr vor Ort parken dürften, ein attraktives Angebot machen, in dem ein Parkleitsystem eingerichtet wird, dass zu den nächstgelegenen Parkhäusern (etwa Osterstraße, Schmiedestraße, Röselerstraße) führt. Zusätzlich zur Sonderbuslinie 267 könnte von dort zu den Stoßzeiten ein Shuttle-Service zum Fest eingesetzt werden.